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10.07.2019

Umfrage: Unternehmen rechnen mit Verschlechterung der Wirtschaftslage

Von: C. Isken/Redaktion

Mann sitzt am Schreitisch vor seinen Unterlagen

© ISO K° - photography/Shotshop.com

Dem aktuellen „AHK World Business Outlook“ zufolge sind die weltweit aktiven Unternehmen zunehmend skeptisch, was ihre Wachstumschancen betrifft. Dafür verantwortlich sind u. a. die Abkühlung der Weltwirtschaft und die globalen Handelsstreitigkeiten.

Die Auswertung der Antworten von über 4.500 Mitgliedsfirmen der deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen (AHKs) im neuen „AHK World Business Outlook“ zeigt, dass nur 24 Prozent der weltweit tätigen deutschen Unternehmen eine Verbesserung der Konjunktur in ihrem Gastland erwarten, 27 Prozent gehen von einer Verschlechterung der Konjunktur vor Ort aus. 

„Vor allem in vielen Industrienationen macht sich zunehmend Wachstumsskepsis breit“, kommentiert DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier diese Entwicklung und sieht einen daraus resultierenden Nachfragerückgang nach deutschen Maschinen, Autos oder Dienstleistungen voraus. „Für den deutschen Export senken wir unsere Prognose für dieses Jahr auf einen mageren Wert von nur noch 1 Prozent“, so Treier. 

Deutsche Unternehmen schlagen sich dennoch gut

Trotz der vielen weltweiten Wirtschaftsprobleme steht es noch immer gut um die Geschäfte der deutschen Unternehmen. Das belegen die Antworten der Studienteilnehmer, von denen die Hälfte ihre Lage als gut bewertet. Nur 10 Prozent der Befragten bezeichnen sie als schlecht. Hinsichtlich der Erwartungen für die kommenden 12 Monate sind noch 46 Prozent der Unternehmen optimistisch, zwölf Prozent gehen von einer Verschlechterung ihrer Geschäftslage aus.

Die größten Risiken für die Geschäftslage

Zu den höchsten Risiken zählen die Wirtschaftsbeteiligten laut Studie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die 51 Prozent als die größte Gefahr für ihre Geschäftslage angeben. Auf Platz zwei der Risikoskala nennen 46 Prozent eine sinkende Nachfrage. Dieser Wert lag bei der Vorumfrage noch bei 37 Prozent und weist somit die deutlichste Veränderung auf. Dafür verantwortlich seien die schwierige konjunkturelle Situation in vielen Ländern sowie Hemmnisse im grenzüberschreitenden Handel, die zu einer sinkenden Nachfrage nach deutschen Produkten führen würden. „Erstmals unter den TOP 5 der Risiken für die Entwicklung deutscher Unternehmen im Ausland in den nächsten zwölf Monaten sind Handelsbarrieren bzw. die Bevorzugung einheimischer Unternehmen“, heißt es in der Studie. 

Weitere Informationen enthält der „AHK World Business Outlook", welcher auf der Website des DIHK zum Download bereitsteht.

Quelle: www.dihk.de 



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