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14.04.2019

Deutsche Unternehmen in den USA erfolgreich

Von: C. Isken/Redaktion

© istockphoto.de

Deutsche Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten wachsen und investieren trotz Einschränkungen im Freihandel und Fachkräftemangel, laut der aktuellen Studie German American Business Outlook 2019 (GABO).

Trotz der Sorgen bezüglich der protektionistischen US-Handelspolitik erwartet ein Großteil (91 Prozent) der befragten deutschen Tochtergesellschaften Wachstum für ihr Unternehmen. Die übrigen 9 Prozent gehen von einer Schrumpfung ihres Geschäfts aus – so viele wie seit der Rezession nicht mehr. Der Fachkräftemangel bleibt eine Hauptsorge für 87 Prozent der deutschen Unternehmen in den USA. Zusätzlich ist es für Firmen schwieriger geworden, Arbeitsvisa zu erhalten: 2017 war dies eine Herausforderung für 58 Prozent der Unternehmen, 2018 für 78 Prozent. Zusätzlich wurden Unsicherheiten bezüglich Handelsrichtlinien als Unabwägbarkeit genannt – 90 Prozent der deutschen Unternehmen gaben den Freihandel als entscheidend für ihren wirtschaftlichen Erfolg an.

Die USA überzeugen mit Standortvorteile

Trotz dieser Herausforderungen überzeugen die USA mit einigen Standortvorteilen: Kundennachfrage, Nähe zum Kunden und die Stabilität des Binnenmarktes wurden als Hauptgründe für zukünftige Investitionen in den US-Markt genannt. Die deutschen Firmen nutzen zusätzlich die Vorteile der Steuerreform, um Investitionen durch M&A Aktivitäten sowie die Ausweitung ihrer Produktpaletten voranzutreiben.

Deutsche Firmen beurteilen den US-Markt weiterhin sehr positiv. „Als Wachstumstreiber und Investoren in lokale Fachkräfte wollen sie auch zukünftig an Wachstumsmöglichkeiten teilhaben,“ sagt Peter Riehle, neu gewählter Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Handelskammern. „Für diese positiven Entwicklungen sind die sich vergrößernden Unsicherheiten eine Gefahr. Die AHK USA wird die deutschen Tochtergesellschaften daher umso mehr bei ihrem Geschäft in den USA unterstützen.“

Die GABO-Umfrage wird jährlich durch die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA) sowie dem Delegierten der Deutschen Wirtschaft (RGIT) durchgeführt.

Quelle: Zeitschrift  „US-Exportbestimmungen“, Reguvis|Bundesanzeiger Verlag, Köln



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