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30.06.2019

Deutsche Unternehmen bilden beim Wachstum weltweit das Schlusslicht

Von: C. Isken/Redaktion

© marcus/Shotshop.com

Im Umsatz- und Gewinnranking stehen die US-Konzerne auf Platz 1 in der Welt, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) ermittelt hat. Während die asiatischen Großunternehmen noch mithalten können, verlieren Europas Top-Konzerne den Anschluss.

Die EY-Studie zeigt: Von den 1.000 umsatzstärksten Unternehmen der Welt konnten die größten nordamerikanischen Unternehmen ihren Umsatz im vergangenen Jahr um durchschnittlich 9,0 Prozent steigern, während die europäischen Großunternehmen eine Umsatzsteigerung von nur durchschnittlich 4,3 Prozent erwirtschafteten. Asiens Top-Konzerne erzielten ein Wachstum von 8,4 Prozent.

Auch in puncto Gewinnwachstum sah es 2018 für Europas Top-Konzerne eher mager aus: Sie erhöhten ihren operativen Gewinn um 3,9 Prozent, während die US- und asiatischen Konzerne mit 8,1 beziehungsweise 9,8 Prozent mehr als den doppelten Ertrag erwirtschafteten.

Die deutschen Unternehmen bildeten im vergangenen Jahr beim Wachstum weltweit das Schlusslicht. Obwohl EY zufolge 44 Firmen hierzulande zu den 1.000 umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen der Welt zählen, konnten sie 2018 nur eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 1,2 Prozent (Frankreich: 6,8 Prozent, Italien: 5,8 Prozent) erreichen; ihr Gewinn sank sogar um 10 Prozent. „Keine andere größere Wirtschaftsnation verzeichnete im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang bei ihren Top-Konzernen“, konstatiert EY.

Apple hat die Nase vorn

Das US-amerikanische Technologieunternehmen Apple wies laut der Studie im vergangenen Jahr einen Gewinn von umgerechnet 60 Milliarden Euro aus und führte damit das Gewinnranking an. Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung belegte mit gut 45 Milliarden Euro Gewinn den zweiten Platz der Rangliste.

Zu den gewinnstärksten europäischen Unternehmen zählten 2018 die Ölkonzerne: Royal Dutch Shell auf Rang vier, BP auf Rang 15 und Rosneft auf Rang 19. Das gewinnstärkste europäische Unternehmen, das nicht der Ölbranche zuzuordnen ist, war 2018 der belgische Braukonzern Anheuser-Busch InBev auf Platz 23 (15 Milliarden Euro). Volkswagen belegt im Gewinnranking mit knapp 14 Milliarden Euro Platz 25; im Umsatzranking liegt der Autokonzern weltweit auf dem siebten Platz.

Zur Studie

Für die Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY wurden die Bilanzzahlen der jeweils 1.000 umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen der Welt (ohne Banken und Versicherungen) analysiert. In den oben genannten Gewinn- und Umsatztrends sind die Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche nicht enthalten.

Quelle: www.ey.com 



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